Prävention

Prävention

Schutz vor Missbrauch und Gewalt

Was steckt dahinter?

Kinder, Jugendliche und erwachsene Schutzbefohlene sollen in unseren Kirchengemeinden, Seelsorgeeinheiten, Einrichtungen und Verbänden einen sicheren Ort erleben. Wir achten und respektieren die Würde und die Rechte jedes Menschen.
Dazu gehört auch ein respektvoller und Grenzen achtender Umgang miteinander. Wir wissen, dass dies in der Vergangenheit nicht überall in unserer Kirche gewährleistet war. Unser Engagement im Bereich Prävention will dafür Sorge tragen und sicherstellen, dass sich die uns anvertrauten Menschen sicher und frei entfalten können. Infoflyer

Alle wichtigen Informationen zum Thema Prävention in der Diözese Rottenburg-Stuttgart finden Sie unter:
https://praevention-missbrauch.drs.de/

So verstehen wir Prävention

#Wir schauen hin und handeln. Wir sind achtsam und übernehmen Verantwortung.
#Kinder, Jugendliche und schutz- oder hilfebedürftige Erwachsene finden in unserer Mitte Räume, um sich zu starken Persönlichkeiten zu entwickeln.
#Betroffene von sexuellem Missbrauch erfahren bei uns Schutz und Hilfe.

Ziel unserer Arbeit ist die Gestaltung einer Kultur des achtsamen Miteinanders und der Verantwortung. Dafür erarbeiten wir Schutzkonzepte, führen Fortbildungen und Tagungen durch und vernetzen uns innerhalb und außerhalb der Diözese.

Schutzkonzept

Wirksame Prävention gegen sexuellen Missbrauch in einer Institution erfordert verschiedene strukturelle und personelle Maßnahmen, die aufeinander abgestimmt sind. Dies wird als „institutionelles Schutzkonzept“ bezeichnet.

Die Erarbeitung des Schutzkonzepts in einer Gemeinde oder Einrichtung soll partizipativ erfolgen. Mitarbeitende sowie die Anvertrauten und ihre Angehörigen sollen beteiligt und immer wieder einbezogen werden, wenn es darum geht, das Schutzkonzept zu gestalten, zu justieren und weiterzuentwickeln.

Schutzkonzept des katholischen Dekanats Schwäbisch Hall

Der Dekanatsrat hat in seiner Sitzung vom 08. Juli 2026 das Schutzkonzept des Dekanats beschlossen. Es wird spätestens alle 5 Jahre aktualisiert. Das Schutzkonzept und den dazugehörigen Anhang finden sie hier.

Fortbildungen

Seit November 2019 gibt es ein Bischöfliches Gesetz über Fortbildungen zur Prävention von sexuellem Missbrauch (Rechtliche Grundlagen). 

Bis Ende 2023 müssen alle haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden, die direkt oder indirekt für Kinder und Jugendliche bzw. schutz- oder hilfebedürftige Erwachsene verantwortlich sind, an einer „Basis-Fortbildung“ über sexuellen Missbrauch und Prävention teilgenommen haben.

Dies geschieht in drei Formaten (A3: 6 Stunden, A2: 3 Stunden oder
A1: 1,5 Stunden), abhängig von der beruflichen Nähe zu den Schutzbefohlenen oder der Größe der Verantwortung für sie.

Ziel ist, dass alle Mitarbeitenden für die Thematik sensibilisiert werden. Es soll ein Bewusstsein dafür entstehen, dass sexueller Missbrauch nicht irgendwo weit weg geschieht und weit häufiger vorkommt als oftmals angenommen. Die Fortbildungen vermitteln grundlegende Kenntnisse über sexuellen Missbrauch und Täterstrategien, informieren welche Anzeichen auf Missbrauch hindeuten können und möchten den Mitarbeitenden Sicherheit geben, was bei einem Verdacht zu tun ist.

Nach den Basis-Fortbildungen müssen alle Mitarbeitenden im Abstand von fünf Jahren an einer Auffrischungs- oder Vertiefungsfortbildung nach eigener Wahl teilnehmen. So wird verankert, dass die Auseinandersetzung mit sexuellem Missbrauch und Präventionsmaßnahmen nachhaltig wirkt.

Termine

Donnerstag, 22.10.2026, 20:00 bis 21:00 Uhr. Online-Fortbildung per Zoom.

Ehrenamtlich Mitarbeitende in den Kirchengemeinden, die im Rahmen ihrer Tätigkeit regelmäßig mit Kindern, Jugendlichen oder erwachsenen Schutzbefohlenen in Kontakt kommen, sind zur Teilnahme an einer Präventions-Informationsveranstaltung (Format „A1“/„B1“) verpflichtet. Diese eineinhalbstündige Fortbildung wird normalerweise vor Ort in den Seelsorgeeinheiten angeboten – beispielsweise im Rahmen der Treffen der Tischeltern bei der Erstkommunionvorbereitung.

Für die Personen, bei denen eine Fortbildung vor Ort nicht möglich ist oder die bei der Fortbildung vor Ort verhindert sind, bieten die „Nord-Ost-Dekanate“ ersatzweise diese Onlinefortbildung an.

Referent:              Thomas Böhm, Dekanatsreferent Dekanat Hohenlohe

Anmeldung:        Bis spätestens 15.10., Dekanatsgeschäftsstelle Hohenlohe                                                   (kathdekanat.hohenlohe@drs.de)

Wichtige Hinweise:

Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Sie können nicht von unterwegs teilnehmen. Sie müssen während der Fortbildung Ihre Kamera durchgehend eingeschaltet haben.

Wir sind gehalten, Ihre Identität zu überprüfen. Bitte senden Sie uns mit Ihrer Anmeldung ein Foto der Vorderseite Ihres Personalausweises zu. Dies dient der Identitätsfeststellung und wird anschließend vernichtet.

Sie erhalten nach der Fortbildung per Post eine Teilnahmebescheinigung zur Vorlage in Ihrem Pfarramt. Deshalb benötigen wir mit der Anmeldung auch Ihre Anschrift.


Mittwoch, 21. Oktober 2026, 18:00 bis 21:00 Uhr, Vertiefungsschulung in Bad Mergentheim:

Im Katholischen Gemeindehaus in Bad Mergentheim – EG Mariensaal; Marienstraße 1,97980 Bad Mergentheim

– Leitung: Thorsten Wassermann, Jugendreferent aus Schwäbisch Hall

Direkte Anmeldungen über den folgenden Link: https://eveeno.com/350679859


Donnerstag, 05. November 2026, 09:00 bis 12:00 Uhr. A2-Fortbildung in Präsenz.

Ort: Kath. Gemeindehaus Christus König, Schwäbisch Hall

Zielgruppen: Pfarramtssekretärinnen, MesnerInnen und KirchenpflegerInnen sowie Interessierte.

Anmeldung ab sofort: kathdekanat.sha@drs.de oder telefonisch bei der Dekanatsgeschäftsstelle unter: 0791 – 931080.


Donnerstag, 14.01.2027, 09:00 bis 17:00 Uhr im Kloster Bad Wimpfen.

Spirituelle Gewalt ist oft unsichtbar, doch ihre Folgen sind tiefgreifend. Diese Fortbildung verbindet Fachwissen mit Praxisbezug, um Sie in der Erkennung und Prävention zu stärken. Durch den Austausch mit Kolleg:innen und die Auseinandersetzung mit konkreten Fallbeispielen entwickeln Sie Handlungssicherheit für Ihren Berufsalltag.

Inhalte:

Ziele

Die Fortbildung vermittelt vertieftes Wissen über spirituellen Missbrauch und befähigt Sie,

Methoden:

Zielgruppe: Alle Interessierte und alle, die eine B3-Fortbildung benötigen

Termin/Zeit: 14.01.2027 09:00 – 17:00 Uhr

Anmeldeschluss: 14.12.2026

Referentin: Marie-Pasquale Reuver, Kloster Sießen, Bad Saulgau

Anmeldung ausschließlich über die Seite des Instituts für Fort- und Weiterbildung möglich: HIER


Freitag, 19.03.2027, 15:00 bis 18:00 Uhr im Gemeindesaal St. Paulus, Künzelsau

Prävention geht uns alle an! – Vertiefungsschulung

Mitarbeitende in den Kirchengemeinden, Hauptberufliche, Nebenberufliche wie auch Ehrenamtliche, die im Rahmen ihrer Tätigkeit regelmäßig mit Kindern, Jugendlichen oder erwachsenen Schutzbefohlenen in Kontakt kommen, sind zur Teilnahme an einer Präventions-Informationsveranstaltung verpflichtet.

Mesner und Mesnerinnen, Sekretärinnen und haupt- oder nebenberufliche Kirchenpfleger und Kirchenpflegerinnen mit Personalverantwortung gehören zu der Personengruppe, die an einer dreistündigen Fortbildung (A2/B2) teilnehmen müssen, und dies spätestens nach 5 Jahren erneut. Da es für viele Gemeinden einen hohen Aufwand bedeutet, für diese oft nur eine sehr kleine Personengruppe eine eigene Fortbildung zu organisieren, unterstützt das Dekanat durch ein dekanatsweites Angebot.

Die Nachbardekanate Hohenlohe, Bad Mergentheim und Schwäbisch Hall haben drei Vertiefungsangebote geplant, die inhaltlich identisch sind und für den Personenkreis aller drei Dekanate zur Auswahl stehen. Die erste im November 2026, die zweite  diese hier in Künzelsau und die dritte am 15. April in Markelsheim.

Referent ist Martin Stenzel, der schon mehrfach Schulungen in unseren Dekanaten durchgeführt hat.

Die Fortbildung findet im kleinen Gemeindesaal in St. Paulus statt.

Anmeldung erforderlich unter: kathdekanat.hohenlohe@drs.de


Donnerstag, 15.04.2027 von 14:00 bis 17:00 Uhr in Markelsheim

Prävention geht uns alle an! – Vertiefungsschulung

Mitarbeitende in den Kirchengemeinden, Hauptberufliche, Nebenberufliche wie auch Ehrenamtliche, die im Rahmen ihrer Tätigkeit regelmäßig mit Kindern, Jugendlichen oder erwachsenen Schutzbefohlenen in Kontakt kommen, sind zur Teilnahme an einer Präventions-Informationsveranstaltung verpflichtet.

Mesner und Mesnerinnen, Sekretärinnen und haupt- oder nebenberufliche Kirchenpfleger und Kirchenpflegerinnen mit Personalverantwortung gehören zu der Personengruppe, die an einer dreistündigen Fortbildung (A2/B2) teilnehmen müssen, und dies spätestens nach 5 Jahren erneut. Da es für viele Gemeinden einen hohen Aufwand bedeutet, für diese oft nur eine sehr kleine Personengruppe eine eigene Fortbildung zu organisieren, unterstützt das Dekanat durch ein dekanatsweites Angebot.

Die Nachbardekanate Hohenlohe, Bad Mergentheim und Schwäbisch Hall haben nun für die kommenden Monate drei Vertiefungsangebote geplant, die inhaltlich identisch sind und für den Personenkreis aller drei Dekanate zur Auswahl stehen. Die erste fand im November 2026 in Schwäbisch Hall statt, die zweite im Februar 2027 in Künzelsau und diese hier ist nun die dritte Veranstaltung.

Referent ist Martin Stenzel, der schon mehrfach Schulungen in unseren Dekanaten durchgeführt hat.

Anmeldung erforderlich unter: Dekanat.Mergentheim@drs.de