„Laudato si´“ (Papst Franziskus): Impulse der Umwelt- und Sozialenzyklika für Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Frieden

„Laudato si´“ (Papst Franziskus): Impulse der Umwelt- und Sozialenzyklika für Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Frieden

06.05.2026
19:00 Uhr
Online-Seminar

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Die Sehnsucht nach Frieden ist so alt wie die Menschheit. Sie zeigt sich in Beziehungen, in unserer Sprache, in der Art, wie wir miteinander leben – und in der Hoffnung, dass Konflikte nicht das letzte Wort haben. Die biblische Verheißung „Selig sind, die Frieden stiften“ erinnert daran, dass Frieden kein Zustand ist, der einfach entsteht. Er braucht Menschen, die hinschauen, Verantwortung übernehmen und Wege der Verständigung eröffnen.
Mit Frieden im Fokus richten wir unseren Blick auf diese Wege: auf die kleinen und großen Schritte, auf Geschichten, Strategien und Perspektiven des Friedens. Wie gelingt es, Brücken zu bauen? Was hilft uns, Konflikte zu verstehen und zu transformieren? Und wie können wir selbst Teil eines friedvollen Miteinanders werden – mitten in einer Welt, die oft von Spannungen geprägt ist? Diese Reihe lädt ein zum Austausch, zum Nachdenken und zum gemeinsamen Lernen. Denn Frieden beginnt dort, wo Menschen ihn bewusst gestalten.

Die Vorträge sind online live zugänglich über Zoom. Den Link erhält man kurz vor dem Termin nach Anmeldung beim jeweiligen Veranstalter. Anmeldungen bitte bis spätestens am Tag vor dem jeweiligen Termin.
Der Teilnahmebeitrag in Höhe von 5,- Euro pro Vortrag ist an den jeweiligen Veranstalter zu bezahlen.

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„Laudato si´“ (Papst Franziskus): Impulse der Umwelt- und Sozialenzyklika für Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Frieden
Die Enzyklika „Laudato si´” lädt ein, die Erde als unser „gemeinsames Haus“ wahrzunehmen – als einen Lebensraum, der Schutz, Wertschätzung und verantwortungsvolles Handeln benötigt. Dabei macht Papst Franziskus deutlich, dass die ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit untrennbar mit den Fragen von Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Frieden verbunden sind: Umweltzerstörung trifft besonders die Ärmsten und Verletzlichsten und gefährdet das friedliche Zusammenleben der Menschheit.
„Laudato si´” ruft daher zu einem tiefgreifenden Umdenken auf: zu einer umfassenden ökologischen Haltung, die nicht nur die Natur bewahrt, sondern auch soziale Ungleichheiten abbaut und Wege zum Frieden eröffnet.
Dr. Werner Veith von der LMU München zeigt in seinem Vortrag, wie die Enzyklika aus einer schöpfungstheologischen Spiritualität heraus Maßstäbe für echte Zukunftsfähigkeit entwickelt: Diese kann nur dann erreicht werden, wenn menschliches Handeln von Verantwortung, Solidarität und einer globalen Perspektive geprägt ist. Werner Veith lädt ein, mit der Enzyklika auf eine Schöpfung zu blicken, die uns auffordert, achtsam mit den Gütern dieser Welt umzugehen. Unter dieser Perspektive können wir gemeinsam gesellschaftliche Strukturen so gestalten, dass allen Menschen ein würdevolles Leben ermöglicht wird.

Referent: Dr. Werner Veith, forscht und lehrt am Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der LMU München
Anmeldung: unter www.keb-goeppingen.de
Veranstalter: keb Göppingen