Die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche. Geschichte und Spiritualität

Die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche. Geschichte und Spiritualität

29.09.2022
19:20 Uhr
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Online-Vortrag und Gespräch

Die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche (UGKK) ist die größte Kirche eigenen Rechts in der römisch-katholischen Kirche. Sie entstand im Jahr 1596, nachdem sich die ukrainischen und weißrussischen orthodoxen Bischöfe zusammen mit Ihrem Oberhaupt Mykhailo Rogoza, dem Metropoliten von Kyiw, für eine Union mit dem Papst entschieden hatten. Die Union sah die Erhaltung des byzantinischen Ritus mit allen Bräuchen inklusive des verheirateten Priestertums vor. Im Laufe der letzten fünf Jahrhunderte wurde die UGKK von den Russen zweimal (1830 und 1946) aufgehoben, aber trotz allem ist sie immer wieder auferstanden. Heutzutage ist die UGKK eine unikale Kirche, die auf der katholischen Dogmatik basiert und über eigenes kanonisches Recht verfügt. Sie ist auf allen Kontinenten der Welt präsent und geschmückt mit den orientalischen Gesängen und der Chrysostomos-Liturgie, die auf Ukrainisch zelebriert wird. Sie hat eine einzigartige Spiritualität.

Referent: Roman Gumeniuk, ehrenamtlicher Kaplan der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche in Dresden und Professor für Experimentelle Physik in Freiberg

Beitrag: 5,- Euro (nach Teilnahme zu überweisen)

Anmeldung: bis 28. September bei der keb (unter www.keb-sha.de, Mail: keb.schwaebisch-hall@drs.de, Tel. 0791 9466845)

Veranstalter: keb Kreis Schwäbisch Hall

Bild: Peter Weidemann in pfarrbriefservice.de