Wildtierpark Tripsdrill und Michaelsberg, Cleebronn
9. Juli 2026

Wildtierpark Tripsdrill und Michaelsberg, Cleebronn

Dekanatsausflug der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der Dekanatsausflug führte uns zu zukunftsweisenden Projekten und Einrichtungen im Bereich Jugend und Bildung – neben dem Vergnügungspark Tripsdrill bei Cleebronn gibt es den Wildtierpark – und weil der in unmittelbarer Nähe zum Tagungs- und Jugendhaus Michaelsberg liegt, ist dort ein Projekt zu Tieren in der Bibel entstanden – Inspiration in der Natur, Rückbesinnung auf biblische Texte, neuer Blick auf „Bekanntes“….

Bei wunderbarem Ausflugswetter starteten wir am Vormittag mit einer Führung im Wildtierpark Tripsdrill. Frau Mappes, Bildungsreferentin für nachhaltige Bildung auf dem Michaelsberg, gestaltete die Führung inhaltlich und brachte uns das Konzept Bibeltiere näher. Das Projekt „Bibeltiere – Schöpfung bewahren“ verbindet die Tierwelt mit biblischen Inhalten, naturbasierten Erfahrungen und zukunftsfähigem Lernen unter dem Motiv der Schöpfungspflege. Die Teilnehmenden sind mit vielen Informationen rund um die Bibeltiere – etwa Bär, Wolf, Esel, Rind oder Schaf – gefüttert worden. Als Multiplikatoren kann nun das Wissen um den Tierpark in Tripsdrill auch in der eigenen Gemeindearbeit zum Einsatz kommen.

Nach dem Mittgessen ging es hoch auf Den Berg zum Jugendspirituellen Zentrum St. Michael. Bei einem wunderbaren Blick über das Zabergäu informierte uns Martin Doll, Geschäftsführer des Jugendspirituellen Zentrums und Jugendreferent, über die Arbeit und den Ort, der schon seit Hunderten von Jahren besiedelt ist. Auch hier können Gemeinden von dem Angebot profitieren, so kann z. B. die Firmvorbereitung zum Teil dort auf „Dem Berg“ stattfinden.

Kerstin Schelkle, die bisher als Jugendseelsorgerin in unserem Dekanat tätig war, hat nun ganz ins Bischöfliche Jugendamt nach Wernau gewechselt und wird mit einem Teilauftrag auch für den Michaelsberg tätig sein. Sie verabschiedete sich mit einer thematisch an die Bibeltiere angelegten Andacht in der Michaelskirche.

Die Legende erzählt, dass der Erzengel Michael dort eine Feder gelassen hat – und der Berg dadurch zum Wallfahrtsort wurde – jedenfalls nachvollziehbar ist, dass dieser wunderbare Ort die Menschen aller Zeiten fasziniert und näher zu himmlischen Sphären und Gott- und Weltverbundenheit gebracht hat. Die Aura ist spürbar und lädt auch heute zum Verweilen und Gebet ein. So konnte die Gruppe an Geist und Gemeinschaft gestärkt nach Hause fahren und mit den positiven Eindrücken wieder in den Alltag starten.

Bilder: Utta Hahn